Willfrieds Kanada-Logbuch 1995 | World Frontiers

Willfrieds Kanada-Logbuch 1995: Wilde Pisten & Grizzly-Spuren

Die Reise des Jahres 1995 führt Willfried Barghoorn tiefer in den Norden. Es beginnt mit Cowboys in Calgary und der Suche nach Zündhölzern im Morgengrauen, zieht sich über den endlosen Alaska Highway und gipfelt in spektakulären Wildtierbegegnungen im Denali Nationalpark.

Die Originalseiten zeigen eine Reise, die von Improvisation lebt: Ein gerissener Abwassertank, eine Nierenbeckenentzündung im fernen Edmonton und eine Mückenplage, die zur nächtlichen Flucht über die Grenze zwingt. Es ist der pure, ungeschönte Bericht einer großen Tour.

"Manchmal sind es nicht die Berge, die dich aufhalten, sondern das freche Erdhörnchen, das dich beißt, weil du dein Studentenfutter nicht teilst."

Das Tagebuch – Vollständige Abschrift

Aus dem handschriftlichen Reisetagebuch von Willfried Barghoorn, 5. Juli – 7. August 1995.

Route: Innisfail, Calgary, Edmonton, Alaska Highway über Dawson Creek, Steamboat und Whitehorse, Alaska (North Pole, Denali, Fairbanks, Tok), Haines, Fähre durch die Inside Passage nach Prince Rupert, British Columbia, Mt. Robson, Jasper, Banff, zurück nach Innisfail

Gefahren7.339 km
Dauer5.7. – 7.8.1995, 34 Reisetage
Übernachtungen200,– $ gesamt
Benzin986 l · 13,4 l/100 km (im Heft nachträglich auf „~ 920 l" überschrieben)
Karte Alaska-Reise 1995
Karte der Reiseroute – Alaska 1995

Zur Transkription

Wortgetreu übertragen: Originalwortlaut, Originalschreibweise und Abkürzungen (u., m.) bleiben stehen, ebenso Orts- und Eigennamen in der Schreibweise des Verfassers, auch wo sie vom heute üblichen abweichen. Unsichere Lesungen sind mit [?] markiert, unleserliche Stellen mit [unleserlich]. Streichungen und nachträgliche Einfügungen sind kenntlich gemacht.

Der 23.7. ist der einzige Reisetag, an dem nicht gefahren wurde — statt einer Kilometerangabe steht dort die Fähre durch die Inside Passage.


Tagebuch

Wetter; in Berlin bewölkt, kalt 11°C, Regen, ich muß heizen!

Sommer 1995

vom 5.7. – 7.8.

5.7. Mi Um 6.00 aufgestanden; letzte Sachen gepackt, die Reste von A.s großer Geburtstagspartie am 1.7.[?] mit 23 Gästen waren rechtzeitig beseitigt; um 9.00 bringt uns R. mit ihrem Auto zum Flugplatz; um 9.15 eingecheckt, es waren schon sehr viele Leute da, so daß wir keinen Fensterplatz mehr bekamen (1 h vorher[?] ist zu spät!) um 10.30 Start mit Boing 767 von AC; wir fliegen ruhig 8 h und 45' und sind 19.15 in Toronto (13.15 Ortszeit); wir holen unser Gepäck und müssen durch Zoll, und einchecken können es sofort wieder abgeben; dann essen wir etwas in einem kleinen Imbißlokal; um 15.15 Start mit A 320

diesmal haben wir jeder einen Fensterplatz in verschiedenen Reihen (G. hinten rechts u. ich vorn links); es gibt Getränke u. wieder eine komplette Mahlzeit; im Flugzeug ist eine große Reisegruppe von einer Landwirtschaftsschule in Tirol; es ist sehr lustig (einer hat noch Geburtstag) wir dürfen auch ins Cockpit; der Flug ist ruhig u. wir landen nach 4 h in Calgary (17.15 Ortszeit); hier werden wir von Cowboys empfangen (ich werde mit einem Lasso gefangen!) es beginnen 1 Tag später die Festwochen[?]; wir holen unser Gepäck u. ich fotografiere etwas mit G.s Foto; nach einiger Zeit (15 min) kommt die Vermieterin; wir fahren mit ihrem großen amerik. Straßenkreuzer nach Innisfail; dann erledigen

wir alle Formalitäten (Bezahlung etc.) u. sie zeigt uns das Wohnmobil; wir fahren damit zum Zentrum u. kaufen einige Lebensmittel ein; zurück fahre ich (das Bremsen klappt nicht, weil ich den linken Fuß benutze!); wir essen in unserem "Heim" räumen etwas ein u. bauen das Hochbett auf; es ist sehr schwierig hoch zu kommen, weil der Aufstieg durch das niedrige Dach sehr eng ist; um 22.00 Uhr (6.00 Uhr unsere Zeit) gehen wir schlafen; wir schlafen unruhig u. müssen öfter hoch und runterkrabbeln zum WC;

Wetter; warm, sonnig, zeitweise wolkig

6.7. Um 8.00 stehen wir auf; frühstücken, [gestrichenes Wort] da wir keine Streichhölzer haben und die Vermieterin schläft (hatte Nachtschicht), laufe ich durch die Straßen, keine Menschen

zu sehen, endlich sehe ich eine Frau, die ihre Zeitung holt; ich spreche sie an u. sie geht mit mir in ihr Haus, hier bekomme ich von ihrem Mann Zündhölzer u. 1 Glas selbstgemachte Himbeerkonfitüre; im Wohnmobil angekommen, wärmen wir Wasser zum Waschen u. f. Kaffee; nach dem Frühstück zur Dump-Station (es war noch sehr viel vom Vorgänger drin) u. eintanken u. zur Bank Schecks einlösen; G. kocht Mittag u. wir legen uns hin; gegen 17.00 verabschieden wir uns von die Vermieterin u. fahren nach Calgary; parken für 7,- $ auf Parkplatz ziemlich im Zentrum; aus dem Abflußrohr läuft es (es ist vom Behälter abgerissen) wir kaufen bei COOP ein; der Parkplatz wird voll PKW; wir legen uns hin um 21.00 Uhr und schlafen ein;

nachts hören wir im Halbschlaf Feuerwerksgeräusche; früh um 7.00 wachen wir auf; es sind alle PKW verschwunden;

Wetter: sonnig, warm, wolkig, kurze Regenschauer auf Fahrt nach Calgary

7.7. gefrühstückt; um 9.00 laufen wir einen kurzen Weg Richtung Zentrum; hier stehen bereits sehr viele Leute an der Straße, teilweise sitzen sie auf Klappstühlen; es beginnt ein großer Festumzug mit den eigenartigsten Fahrzeugen, Pferden, Musikkapellen, ich fotografiere 1 ganzen Film, G.s Foto war unauffindbar; wir gehen nach 2,5 h (der Umzug geht noch weiter) und fahren zurück nach Innisfail; wir fahren zur Werkstatt für Auto u. R&V am Campingplatz u. zeigen unser Malheur; wir sollen warten,

deshalb fahren wir den Abwassertank entleeren u. zu die Vermieterin; G.s Foto liegt auf der Rücksitzbank des Autos mit dem wir vom Flughafen abgeholt wurden! Wir fahren wieder zur Werkstatt u. die Vermieterin kommt mit; die Reparatur wird sehr sorgfältig ausgeführt u. dauert etwa 1 h; gegen 16.30 fahren wir ab und sind ohne verfahren um 19.00 Uhr bei B. u. W. in Edmonton; wir essen noch Abendbrot u. plaudern bis 23.00 Uhr wir schlafen im Haus;

Wetter: [gestrichen: sonnig], in Calgary bedeckt, auf der Fahrt nach Innisfail Regenschauer; in Edmonton teilweise sonnig

8.7. Um 8.00 Uhr aufgestanden, um 9.00 gefrühstückt; G. fährt mit B. um 11.00 zum großen Einkaufszentrum u. ich mit W. in einen großen Heim-

werkermarkt (es ist eine sehr große Auswahl), dann in einige Supermärkte, um einen großen Topf u. 1 große Waschschüssel zu kaufen (gibt es nicht); dann gehen wir zu einer Chrysler-Autovertretung, wir fahren den neuesten VAN zur Probe (ich auch); anschließend gehen wir zur VW-Vertretung, und lassen uns einen VW-Bus mit Aufstelldach vorführen; wir müssen uns sputen, denn um 16.00 treffen wir mit G. + B. an einem modernen Kino mit einer riesigen Leinwand und sehen einen Film über die Serengeti (beeindruckend!), G. geht es während der Vorstellung nicht gut, wir fahren nach Hause G. legt sich hin u. es geht wieder etwas besser; wir essen Abendbrot warm; anschließend fahren

wir alle mit Mountain-Bikes durch die Wohnanlagen (es sind alles flache Häuser, meist mit vor dem Haus gebauter Doppelgarage; sie werden aus Holz gebaut (isoliert mit Glaswolle, teilweise außen Putz); in der Wohnanlage von B. + W. kaum Pflanzen; um 23.00 ins Bett;

Wetter: sonnig, teilweise Wolken; nachmittags Regenguß;

9.7. So: Um 9.00 aufgestanden, nach dem Frühstück fährt B. mit G. zum Krankenhaus; W. u. ich fahren in die Stadt (zu W.s Arbeitsstelle) ins Zentrum; Besicht. Parlamentsgebäude (engl. Stil) mit schönem Park und einigen Wasserspielen; um 13.00 Glockenspiel; wir beobachten eine Trauung im

Freien; und essen ein großes Eis; in Edmonton werden die großen Bahnhöfe beseitigt u. dort moderne Gebäude errichtet z.B. Kollege[?]; es gibt auch eine Art U-Bahn (von D gebaut); wir fahren nach Hause (vorher zum Krankenhaus, B + G waren weg); Brig. + G. sind da die ärztliche Untersuchung und die Medikamente kosteten 250,- CAD; wir essen Mittag Stullen u. Salat; * nachmittags fahren W. u. ich mit dem Rad eine größere Tour zu einem neugebauten Raddampfer, der bald fahren soll; auf dem Rückweg bestellen wir Pizzas; es gibt dann diese Pizzen + Getränken[?] + Salat; es ist schon

  • ich räume den VAN ein!

22.00 Uhr; wir gehen anschließend bald ins Bett;

Wetter; wolkig, zeitweise Sonne, trocken

10.7. Mo Um 7.30 stehen wir auf u. verabschieden uns von W., der zur Arbeit muß; Br., G. u. ich frühstücken; anschließend fahren wir in das große Einkaufszentrum; es ist gewaltig mit Kunsteisbahn, Wellenbad mit vielen Rutschen, künstlichem See mit U-Boot-Fahrten, Delphin-Schau u. histor. Schiff Santa Maria u. vielen Läden sowie Warenhäusern usw.; wir kaufen einiges u. essen Mittag im europäischen Caffee (Lachs) dann fahren wir nach Hause, packen die letzten Sachen u. fahren gegen 16.00 Uhr ab, wir fahren bis zum Camp Valley-

view (ruhiger u. sauberer Platz) um 22.00 gehen wir schlafen;

Wetter: bewölkt, zeitweise sonnig Schauer;

11.7. Um 7.00 aufgestanden, gefrühstückt u. bezahlt (16,-) um 10.00 Abfahrt bis nach Grand Prärie, hier finden wir auch bald unser[?] Lokal "Earl" (12.30) und essen Lachs mit Portion Salat, es schmeckte sehr gut; um 13.30 fahren wir weiter bis Dawson Creek (die Straßen sind in BC besser); wir fahren sofort zu U., (16.00) ist aber nicht da, deshalb Groß-Einkauf an Lebensmitteln in Billig-Laden; dann noch Rest bei Safe Way gekauft; um 19.00[?] fahren wir wieder zu U. (immer noch nicht da) wir essen Abendbrot; plötzlich erscheint eine Frau, die bei U. etwas abgibt,

ich erklär ihr mein Problem u. sie nimmt mich zu einem Ärzte-Haus mit hier versucht sie U. telefon. zu erreichen, doch es klappt nicht, wir fahren zurück, da ist U. bereits da; wir erzählen u. bringen unser Mitbringsel; es kommt noch eine Kollegin mit Kleinkind; diese Koll. war bereits 2-mal in Alaska, sie meint, daß sich Anchorage nicht lohnt (Stadt wie Seatle); um 23.00 gehen wir zu unserem VAN (steht auf der Straße vor der Tür);

Wetter; sonnig z.T.; zeitweise Regenschauer;

12.7. Um 7.00 aufgestanden; um 7.30 mit U. gefrühstückt; um 8.30 verabschieden wir uns u. fahren zum Zentrum; G. will in die

Ausstellung am Info-Zentrum; ich will Travel-Schecks einlösen u. mir Pantoffel zum Fahren kaufen; um 10.30 fahren wir ab auf den Alaska-HWY, wir fahren diesmal den alten Weg über 1 große hölzerne Brücke bis Fort St. John; dann weiter bis Fort Nelson; unterwegs essen wir Mittag (Büchse); in Fort Nelson besichtigen wir Museum mit alten Autos, Land- u. Baumaschinen für den Alaska HWY dann fahren wir noch etwas 20 km u. essen Abendbrot; nach dem Essen geht es weiter, teilweise viele Baustellen mit viel Gravel, wir fahren bis 22.00 u. stellen uns auf Platz bei Steamboat auf;

Wetter; wolkig, zeitweise Sonne, Regenschauer;

13.7. Um 6.00 aufgestanden; vor uns läßt jemand den Motor laufen, deshalb fahre ich ein Stück im Schlafanzug weiter; gefrühstückt um 8.30 fahren wir ab; es geht durch die Rocky Mountains, am Stone Mountain Park vorbei bis zum Muncho Lake; hier kochen wir Mittag u. machen ein Schläfchen (Pause von 12.30 – 16.00) wir sehen am Flußufer noch einen großen Elch-Bullen im Wasser stehend; vormittags sahen wir eine Elchkuh mit 1 Jungtier; wir fahren weiter, es gibt wieder einige Baustellen und viele Gravel-Abschnitte, so daß es nicht so schnell vorangeht; um 21.00 sind wir in Iron Creek, hier gehen wir auf Campingplatz u. essen Abendbrot, danach noch spazieren zum See; 10,-

Wetter; wolkig, zeitweise Sonne, zeitweise kräftige Regenschauer

14.7. Um 7.00 aufgestanden, gefrühstückt, um 9.00 Abfahrt, wir kommen bald nach Yukon, die Straße wird besser u. trotz einer Baustelle mit Wartezeit (Gegenverkehr) sind wir um 10.00 in Watson Lake; G. kauft eine Holztafel u. schreibt mit Farbe drauf: G. u. Willfried Barghoorn Berlin → Fairbanks 1995[?]; anschließend nageln wir die Tafel im Schilderwald fest; wir rufen noch A. an u. fahren 11.30 weiter; es gibt nach guter Fahrt 2 größere Baustellen, die viel Zeit kosten u. das Auto verdrecken; um 13.00 an einem VIEW-Punkt Mittag gekocht; um 14.30 geht es weiter auf guter Straße bis zum Campingplatz am Marsh-See (etwa 40 km vor Whitehorse) um 19.15 dort; nach dem Abendbrot Spaziergang zum

See; um 22.00 ins Bett, es ist noch hell; am See waren Bäume von Bibern gefällt worden; der Platz ist ruhig, es sind kaum Leute da; 10,-

Wetter: herrliches Sommerwetter, trocken, einzelne Wolken; nachts kühl

15.7. Um 6.15 aufgestanden, geheizt, gefrühstückt, um 8.30 Abfahrt bis Whitehorse um 9.00 dort; Besichtigung Klondike-Schiff, rasiert im Hotel u. Stadtbesichtigung mit Einkäufen z.B. im Super-Store (billig); Whitehorse ist ein kleines modernes, sauberes Städtchen; um 12.00 fahren wir weiter bis 13.30 dann kochen wir Mittag, wir stehen an einer alten Holzbrücke (von 1904!) um 14.30 geht es weiter die Landschaft um den Destruction Bay ist herrlich; dann wird die Straße schlechter

es wechselt immer ab; starke Bodenwellen, gravel und Baustellen; wir machen noch eine kurze Rast an einem Aussichtspunkt mit Blick auf ein großes Flußtal (Donjek River); um 19.00 essen wir auf einem Rastplatz Abendbrot u. um 20.00 geht es weiter bis Beaver Creek (23.00!) auf dem Campingplatz sind viele Wohnwagen u. Mücken; ein junges Mädchen vertreibt uns von unserem Platz (Ankündig-g von großem Krach durch Halbwüchsige), wir fahren weiter, durch kanadische Grenze (ohne Kontrolle) und nach 30 km Grenze zu USA * (23.45) wir müssen Formulare ausfüllen und können nach 15 min ohne Zollkontrolle weiterfahren; im nächsten Ort

  • die Sonne steht tief u. scheint von vorn!

stellen wir uns auf einen Platz wo schon viele Wohnwagen stehen (es ist kurz nach 23.00 Alaska-Zeit u. noch ganz hell) wir gehen schlafen;

Wetter: sonnig, Wolken, in Alaska wärmer;

16.7. So: Um 7.00 aufgestanden, gefrühstückt; um 9.00 Abfahrt; wir fahren bis Tetlin, Aussichtspunkt mit vielen Exponaten von Alaskas Tierwelt; Toiletten, Waschräumen u. Telefon; wir wollen Mui[?] anrufen, doch ihr Apparat ist gestört, R.[?] nicht da, deshalb Arno angerufen; weiter über Tok, um 13.00 auf Parkplatz Mittag gekocht; dann fahren wir ein Stück weiter u. machen ein Schläfchen; weiter bis Delta Junction (Ende des Alaska HWY) wir besichtigen Info-Center kaufen einiges u. fahren weiter bis Salcha River, hier

essen wir Abendbrot u. fahren weiter am Militärstützpunkt Eielson vorbei (zahlreiche Flugzeuge u. Hallen) bis nach North Pole [darüber eingefügt: 21.00 Uhr]; hier auf RV-Platz Santa-Land; es steht ein großer Nikolaus am Eingang u. im Office ist ein dekorierter Weihnachtsbaum; es kostet 15,- $ u. wir können duschen; um 23.00 ins Bett;

Wetter: sonnig, einzelne Wolken, sehr warm (auch nachts)

17.7. Um 7.15 aufgestanden, gefrühstückt; um 9.00 Abfahrt in die City, Briefmarken auf Post gekauft, Schecks auf Bank eingelöst und Einkauf in einem riesigen Einkaufszentrum *; um 11.30 Abfahrt, wir fahren an Fairbanks vorbei Richtung Denaly; um 13.00 halten wir auf einem Parkplatz und

  • Mui[?] angerufen

G. kocht Mittag (Kartoffeln mit Blumenkohl u. Corned Beef dazu Heidelbeeren mit Joghurt) ich mache inzwischen ein Schläfchen; um 14.30 losgefahren; um 16.30 an Denaly-Park; wir fahren zum Visitor-Info-Zentrum u. wollen Bus-Shuttle-Karten kaufen, es gibt 3 Touren (6, 8 u. 11 h) für Di alles ausgebucht; f. Mi 8 h um 5.00 (wir haben keinen Wecker) u. für 6 h um 6.30 kaufen wir; dann fahren wir Straße im Denaly-Park hinein u. genießen die Berge u. das Wetter; anschließend verlassen wir den Denali-Park auf HWY 3 Richt-g Fairbanks u. bleiben auf einem Parkplatz neben der Straße stehen (auf den Parkplätzen im Park ist overnight-parken verboten)

obwohl starker Verkehr auf dem HWY ist, können wir gut schlafen; um 23.00 zu Bett;

Wetter: sonnig, warm, im Denali-Park abends sehr viele Wolken, einzelne Regentropfen;

18.7. Um 9.00 aufgestanden, gefrühstückt; um 11.00 Abfahrt in den Ort und kurzer Einkauf; G. bleibt im Ort u. ich fahre 11.45 die ALASKA-Railroad fotografieren um 12.10 kommt der Zug aus Fairbanks; ich hole G. ab u. wir fahren zum Bhf. hier war der Zug gerade angekommen und es ist sehr viel Betrieb; die neuen Fahrgäste steigen ein, denn der Zug geht weiter nach Anchorage; wir fotografieren dann fahren wir zu LYNX-Pizzeria; wir essen jeder eine kleine Pizza

u. 1 Salat; die Pizza ist so groß, daß wir sie nicht schaffen (Rest in Kühlschrank); wir fahren zum VAC u. laufen zum Horseshoe Lake; hier beobachten wir 2 Biber ganz nah u. fotografieren; sie verschwinden in ihrem Bau auf dem wir stehen; wir fahren zum Parkplatz am Park-Hotel, essen Abendbrot u. schreiben Karten; ich bringe die Karten zur Post u. wir bleiben auf dem Platz (es steht auch kein besonderes Schild, daß overnight-Parken verboten ist; bis auf 1 Camper aus Texas fahren alle Mobile ab; wir gehen zu Bett, die Nacht ist unruhig, weil wir nicht verschlafen wollen;

Wetter: sonnig, warm, einzelne Wolken, nachts Regen

19.7. Mi: Der Tag im Denali-Park!; um 5.15 aufgestanden; ohne Frühstück fahren wir 6.00 zum VAC; es stehen schon einige Leute an der Bus-Haltestelle; um 6.30 geht es los; der Bus ist fast voll u. wir haben Plätze in der Mitte; der Fahrer erklärt während der ganzen Fahrt; zuerst ist es Asphaltstraße, dann gravel; es werden 2 Pausen eingelegt; unterwegs halten wir öfter an und beobachten 3 Grisli (1 mit 2 Jungen); weiße Schafe; einmal 2 Moos u. dann 1 Mutter mit jungem Elch; um 9.45 sind wir am Toklat-River; hier endet unsere Fahrt und geht zurück; wir und 2 weitere Paare verlassen den Bus und gehen mit einem jungen Mädchen als Park-Rancher[?] das Toklat-Flußtal

aufwärts; sie erklärt uns Pflanzen, Spuren u. Losung der hier vorkommenden wichtigsten Tiere; nach etwa 1 h ist diese Wanderg beendet; G. u. ich versuchen mit 1 grünen Bus (gelbe kommen leider nicht) nach Eielson weiterzufahren, doch es klappt nicht (Fahrt hätte hin- u. zurück 4 h gedauert!), wir fahren mit einem grünen Bus (Blue Bird!) zurück; auf dem Rückweg sehen wir 2 Grizlis davon 1 Bärin mit 3 Jungen, 1 Fuchs ganz nah (kackt vor dem Bus auf die Straße) u. 1 Moos; um 16.00 sind wir am VAC zurück; G. kocht u. wir essen Mittag; um 16.30 fahren wir ab von Denali; wir können nochmals den Zug nach Fairbanks fotografieren; unterwegs

halten wir auf einem Parkplatz u. ich mache ein kurzes Schläfchen (20') dann geht es weiter bis kurz vor Fairbanks (getankt!) auf einen RV-Platz; es ist alles belegt, doch wir können für 9,- $ außerhalb stehen es ist auch ruhig, nur viele Mücken (im VAN nicht!), wir lassen ab u. nehmen neues Wasser; und gehen 22.00 schlafen;

Wetter: bewölkt, im Denali kühl, Richtung Fairbanks wärmer u. vereinzelt Sonne

20.7. Um 8.00 aufgestanden, um 10.00 Abfahrt nach Fairbanks zum Visitor-Center; dann mit Plan Zentrum besichtigt u. fotografiert; um 13.30 zu Benthley Mal[?] (größtes Einkaufszentrum im Norden) gefahren; einige

Dinge gekauft; ist Ladenstraße mit vielen Läden und großen Supermärkten; wir kaufen 2 Videokassetten von Denali-Park u. Alaska-Highway; dann gehen wir essen im Lokal (Lachs gibt es nicht, wir essen Chicken = 2 große längliche Klöpse, schmeckt alles nicht); anschließend gehen wir in Buchladen, um Kassette über Inside Passage zu kaufen, hier stellen wir fest, daß wir PAL-Kassetten hätten kaufen müssen; wir tauschen unsere beiden Kassetten zurück (PAL-Kassetten gibt es nicht) u. kaufen 1 Pal-Kassette über Denali-Park im Buchladen; ich versuche noch PAL-Kassetten bei Fred Meyer zu kaufen, gibt es nicht; um 16.30 fahren wir endlich ab, auf guter Straße geht es zügig voran; bis 20.00 fahren wir,

(es ist gerade gravel-Strecke 30 km) dann essen wir Abendbrot; nach 30 min geht es weiter an Tok vorbei bis zum Camp Tok Lake (10,- $) um 22.00 dort;

Wetter: wolkig, zeitweise Sonne, warm

21.7. Um 7.00 aufgestanden, gefrühstückt, um 8.30 Abfahrt; bis zur kanadischen Grenze dort Foto; dann bis Beaver Creek, dort Wasser abgelassen u. rasiert; dann weiter auf gravel-Strecke durch zahlreiche Baustellen; Leitfahrzeuge leiten uns durch die Baustellen; bis 13.00 fahren wir auf einen Parkplatz u. essen Mittag; wir fahren ein Stück weiter u. ich mache ein kurzes Schläfchen; dann legt sich G. hin; bei Bourroughs[?] Kluane halten wir an u. kaufen Postkarten (es waren 80 Meilen gravel + u. Baustellen); die Straße wird besser, es sind nur noch Bodenwellen; die Landschaft wird wieder phantastisch; es geht

um den Kluane Lake herum (leider steht die Sonne schon ziemlich tief) an einem schönen Platz am See essen wir Abendbrot, dann geht es weiter an Haines Junction vorbei, nun verlassen wir den Alaska HWY u. fahren den Haines Road (wenig befahren, sehr guter Zustand) nach einiger Zeit sehen wir ein Auto am Rand, wir fahren langsamer und sehen einen kleinen Braunbär etwa 5 m vom Auto entfernt, er läßt sich bei seinem Abendbrot aus Beeren nicht stören; wir fahren weiter zum Camp Kathleen Lake; es ist ein ruhiger Platz mitten im Wald oberhalb des Sees (9,- CAD); es war eine lange Strecke 303 Meilen, davon 80 Meilen schlechte Straße;

Wetter: wolkig; zeitweise Sonne, warm

22.7. Sa Um 7.00 aufgestanden, gefrühstückt, um 8.45 Abfahrt; die Straße ist sehr gut und die Landschaft einmalig, wir verlassen

wieder Yukon u. kommen nach BC, gegen 11.30 sind wir an der Grenze zu Alaska (ohne Zollkontrolle u. sehr freundlich); die Straße ist nun etwas schlechter; wir fahren bis Haines (weil wir kein Wasser hatten) wir tanken sofort Wasser und etwas Benzin u. essen in einem Imbißlokal; dann fahren wir zum Info-Center (14.00) es ist kurz geschlossen u. ich mache ein kurzes Schläfchen, während G. durch die Läden pilgert; später gehen wir eine Videokassette über die Inside Passage kaufen; besichtigen ein Museum in dem die heimischen Tiere in Originalgröße in ihrer natürlichen Umwelt dargestellt werden (Tiere sind ausgestopft, Fische aus Kunststoff); die Tiere sind von verschiedenen Firmen und Organisationen gesponsert worden; dann besichtigen wir die Reste des Seward-Fort

(ist sehr stark verfallen, obwohl s noch im 2. Weltkrieg benutzt wurde); um 17.00 fahren wir zur Anlegestelle; bei der Einfahrt in den Hafenteil ist ein Pförtner; wir brauchen nur unsern Namen zu sagen (ist auf einer ihm vorliegenden Liste vermerkt); wir bekommen an die Windschutzscheibe einen Aufkleber mit dem Zielhafen (YPR) u. auf der Rückseite Hinweise (Gas abstellen usw.) dann reihen wir uns in Spur 4 ein (vor uns 2 Fahrzeuge); wir essen Abendbrot um 18.30 kommt[?] die "Matanuska" legt an u. einige Fahrzeuge, Fußgänger verlassen die Fähre; kurz nach 19.00 können wir auf die Fähre fahren, die Eintrittskontrolle fragt etwas was ich nicht verstehe u. läßt uns rauffahren; wir nehmen unsre gepackten Sachen u. gehen vom Car-deck zum

Kabinendeck; hier wollen wir unsern Schlüssel f. die Kabine holen, doch der kleine Zettel, den ich vom Pförtner bekam, reicht nicht, ich muß noch schnell an Land zum Terminal; hier gebe ich den Zettel ab u. unsere kompletten Fahrscheine werden über Computer ausgedruckt; mit diesen Scheinen bekomme ich auch den Kabinenschlüssel; s ist eine kleine Innenkabine ohne Fenster mit Doppelstockbett u. Waschraum (Toilette, Waschbecken u. Dusche) alles sehr sauber; wir gehen an Deck u. beobachten das Ablegen gegen 20.00; s geht nun zwischen hohen teilw. schneebedeckten Bergen hindurch; wir essen noch einen kleinen Imbiß im Restaurant u. gehen gegen 22.00 zu Bett; die Kabine ist sehr warm, deshalb öffnen wir nachts das Bad; wir können einigermaßen schlafen u. hören nicht, wie das Schiff in Juneau anlegt;

Wetter: wolkig, vereinzelt sonnig; auf dem Schiff sehr starker Wind von vorn;

23.7. So: Der Tag auf dem Schiff! Um 8.00 aufgestanden; gefrühstückt im Restaurant u. Ausschau nach Tieren gehalten (um 7.00 sollen Wale gesichtet worden sein); um 9.30 erreichen wir Petersburg; ich gehe an Land u. fotografiere einiges (Gründung eines norwegischen Fischers), ich lerne Leo, einen deutschstämmigen Kanadier aus Oregon kennen, wir unterhalten uns um 10.30 geht s weiter; G. hatte an Bord Deutsche einer Reisegruppe aus Köllen[?] kennengelernt; später unterhalten wir uns mit Leo u. seiner Frau R. u. beobachten die Küste (die Berge sind jetzt nicht mehr so hoch u. nach Petersburg wird die Fahrrinne ziemlich eng); um 12.30 gehen wir alle ins Restaurant Mittag essen; danach Unterhaltung u. Beobachtung, um 13.30 legen wir in Wrangel an, wir gehen

alle in den Ort u. wollen ein Eis kaufen (finden aber nicht den Laden), s gibt nicht viel zu sehen; um 14.30 fahren wir weiter nach einiger Zeit sehen wir einen Wal, er zieht an unserem Schiff vorbei (die Fontäne sehen wir noch längere Zeit); um 18.00 gehen wir alle Abendbrot essen; s beginnt zu regnen; um 21.00 legen wir in Ketchikan an, wir gehen mit Regensachen an Land, außer dem großen u. modernen Terminal können wir nichts entdecken; s ist auch schon ziemlich dunkel; wir gehen bald wieder an Bord u. gehen 22.00 ins Bett, das Schiff legt erst 23.00 ab, da schlafen wir schon;

Wetter: bewölkt, trübe, ab 18.00 Dauerregen;

24.7. Um 4.30 werden wir geweckt, wir waren bereits 4.15 aufgestanden; das Schiff hat 30 min Verspätg., wir halten uns solange in der sog. Lounge auf (rundum

verglast) s regnet stark; gegen 5.30 (= 6.30 BC-Zeit) legen wir an; diesmal mit dem Heck; s wird die Hecktür geöffnet und wir können einfach ohne rangieren herausfahren; wir fahren durch die kanadische Paßkontrolle (ohne Zollkontrolle bei uns) u. warten auf Leo + R., sie kommen auch bald u. wir fahren in die Stadt zu einer Tankstelle, hier trennen wir uns (Leo + R. wollen mit Fähre bis Port Hardy); wir fahren ins Zentrum u. essen in einer Bäckerei Frühstück; dann gehe ich bei Safeway einkaufen u. zur Bank u. rufe Mutti an; später kommt G. noch mit zu Safeway u. in die Ladenstraße (sehr klein gegenüber Edmonton) um 10.30 fahren wir ab, tanken unterwegs; um 12.00 kocht G. Blumenkohl mit Kartoffeln (ich versuche inzwischen zu schlafen) nach dem Essen fahre

ich weiter u. G. schläft; s geht bis Terace; hier lasse ich Öl wechseln (35,- CAD + 10,- CAD Trinkgeld, weil s sofort gemacht wird); anschließend kaufen wir in einigen Läden ein und fahren weiter bis 20.00 zum Camp am Seeley Lake (schöner Platz im Wald, aber viele Mücken) ein älterer Herr kassiert von uns 10,- CAD; um 22.00 ins Bett (totmüde)

Wetter: Dauerregen zeitweise intensiv; nachts kühler

25.7. Um 9.00 aufgestanden, gefrühstückt, um 11.00 Abfahrt zum Visitor-Info von Hazelton; wir verlassen HWY 16 u. fahren über sehr hohe einspurige Hängebrücke (ohne Ampelregelung!) in den Ort, hier alter Raddampfer als Lokal u. einige alte Häuser (teilweise morsch), zurück zum Indian-Village, hier

Museum, Ausstellungen, mehrere Gebäude u. Totempfähle, in einer Werkstatt wird gearbeitet; G. kauft Musikkassetten; wir fahren zurück bis vor große Brücke u. laufen drüber; dann kocht G. Mittag; nach dem Essen gehe ich in das Tal u. warte auf Holzlaster, um Foto mit Brücke zu knipsen; gegen 14.00 fahren wir zurück zu HWY 16 u. gehen in Neue Hazelton in Waschsalon; wir waschen 2 Wäschen u. trocknen (1 Wäsche kostet 1,50 CAD) dabei unterhalten wir uns mit junger Frau aus Österreich, die seit 2 Jahren mit 4 Kindern in Canada lebt (sie ist sehr zufrieden) um 16.30 fahren wir endlich ab; wir fahren bis 20.00 zum KOA-Camp am Burns Lake; 13,- CAD

Wetter: bewölkt; zeitweise Sonne; starke Regenschauer

26.7. Um 8.00 aufgestanden, gefrühstückt, A. angerufen, Wasser entleert u. getankt; um 11.00 Abfahrt; um 13.00 fahren wir ein Stück Richtung Fort St. James u. im Seitenweg essen wir Mittag; um 14.00 weiter nach Vanderhoof (ohne Sehenswürdigkeiten) einige Einkäufe u. weiter nach Prince George, unterwegs Schwarzbär über Straße gelaufen; bis zum Info-Centrum (17.00) dann weiter auf HWY 97 bis Hixon, wir wollen auf Campground vom letzten Jahr (18.00); obwohl no vacancy steht, fahren wir rauf u. warten; s kommt ein Mann mit Fahrrad u. wir sagen, daß wir im letzten Jahr hier waren, da öffnet er den Schlagbaum u. wir dürfen auf den Platz; 10,- CAD wir essen Abendbrot u. unternehmen einen ausgedehnten Spaziergang am Fluß entlang (viel Wasser u. starke Strömung), der Weg ist romantisch u. wird von hohen Pappeln u. neuen Bänken gesäumt; der Platz ist idyllisch gelegen u. ist seit

dem letzten Jahr in einigen Details verbessert worden; um 21.30 gehen wir schlafen;

Wetter: wolkig, zeitweise Sonne und intensive Regenschauer;

27.7. Um 7.30 aufgestanden*, gefrühstückt, * 7.45 U. angerufen war nicht da; um 9.45 Abfahrt bis Quesnel zur Info; U. angerufen (noch nicht da); ins Centrum gefahren u. kleine Einkäufe getätigt; um 12.00 U. angerufen; getankt u. Gas getankt (10 l) u. bis Cotonwood-Haus gefahren, Mittag gekocht u. gegessen dann Cotonwood-Haus besichtigt (ist alte Station vom Goldrush-Trail) s werden zahlreiche historische Gegenstände gezeigt; um 15.00 fahren wir weiter u. sind 16.00 in Barkerville; wir zahlen 10,- CAD Eintritt u. können die alte Goldgräberstadt besichtigen; s sind sehr viele alte Häuser (alle aus Holz) erhalten

aus der Goldrauschzeit um die Jahrhundertwende; sie sind meist eingerichtet u. werden teilweise bewirtschaftet, die Angestellten oder Verkäufer haben die Kleidg. der damaligen Zeit; wir sehen uns alles bis 18.00 an (G. wird s kalt) u. fahren zum nahen Campground, finden einen schönen Platz u. essen Abendbrot; 10,- CAD s ist ziemlich kalt geworden; obwohl ich im Trainingsanzug schlafe, friere ich;

Wetter: wolkig, zeitweise sonnig; gegen Abend sehr kühl, kein Regen!

28.7. Um 8.00 aufgestanden, geheizt, gefrühstückt; um 10.00 nochmals in den Ort gefahren; s kostet nichts (Eintritt für 2 Tage); im Ort fahren alte Kutschen herum; zahlreiche Angestellte laufen in alten Kostümen u. verrichten ihre Tätigkeiten; wir stecken auf Post Karten

ein u. sehen uns einige Gebäude mit Inneneinrichtg. ausführlicher an, fotografieren einiges; ich beobachte längere Zeit den Drucker bei seiner Tätigkeit eine Zeitung fertigzudrucken (mit einer alten Druckmaschine aus Deutschland mit Fußbetrieb) wir kaufen in einem alten Laden einige Dinge u. bekommen von der Verkäuferin in alter Aufmachung eine mit Tinte geschriebene Rechnung; s gäbe noch soviel zu sehen; um 13.30 kochen u. essen wir auf dem Parkplatz Mittag; ich bringe noch 2 Karten zur Post u. wir fahren 15.00 ab; an Quesnel vorbei (16.00) u. sind 17.00 in Prince George; zum Info-Zentr. u. zum Einkaufszentrum; ich kaufe mir Socken u. ungar. Knacker sowie deutsche Brötchen (schmecken sehr gut)

während unseres Einkaufsbummels geht ein starkes Gewitter hernieder; ich tanke noch u. um 19.00 fahren wir ab; nach kurzer Zeit beginnt es zu regnen; G. sieht unterwegs einen Schwarzbären; um 20.00 sind wir auf dem Campingplatz Purden Lake; sehr großzügige Anlage; s ist ziemlich voll, wir finden aber einen schönen Platz; 12,- CAD gegen 21.00 hört s zu regnen auf um 22.00 schlafen;

Wetter: wolkig, in Barkerville sonnig; kühl, in Prince George Gewitter, weiter den Rockys zusteuernd Regen; nachts regnet s ebenfalls zeitweise; nicht so kühl

29.7. Sa Um 7.30 aufgestanden, geheizt, gefrühstückt; s beginnt wieder zu regnen; um 10.00 Abfahrt; wir

fahren bis Mc Bride zum Info-Center 13.00 (keine neuen Prospekte über Mt. Robson u. Jasper); im Supermarkt letzte Einkäufe u. getankt; dann etwa 10 km gefahren u. am Fluß Mittag gekocht und gegessen; um 15.00 weiter im Regen bis Mt. Robson Park zur Visitor-Info 16.00 (auch keine Prospekte) s hatte aufgehört zu regnen; wir fahren zum Camp Robson Meadows Campground; s ist ein interessanter Platz mit 127 Stellplätzen, die in einer Spirale angeordnet sind; der einzelne Stellplatz mit Feuerstelle Tisch u. Bänke ist durch Bäume vom Nachbarn getrennt; wir finden einen guten Platz u. gehen nochmal zum Zentrum kaufen Postkarten u. 1 Buch über die Rockys, vom Zentrum ist der Mt. Robson, im oberen Teil

wolkenverhangen u. mit Neuschnee bedeckt, erkennbar; der Platz kostet 14,50/Nacht; nach dem Abendbrot unternehmen wir einen ausgedehnten Spaziergang über den Platz, d. h. wir laufen die gesamte Spirale bis zum Zentrum, dort befindet sich ein großer Holzplatz für die Campingfeuerwerker[?]; um 22.00 ins Bett;

Wetter: Dauerregen bis 16.00, bedeckt nicht so kalt

30.7. Um 8.30 aufgestanden, gefrühstückt, um 11.00 entleert u. Wasser getankt; dann zum Parkplatz am Berg Lake Trailhead gefahren; um 11.45 starten wir unsere Wanderg. zum Kinney Lake, s geht mäßig bergan, unterwegs Schautafeln, die auf verschiedene Dinge hinweisen,

weiter riesige rote Zedern; der Mt. Robson hüllt sich in Wolken; nach 90 min sind wir am Beginn des Kinney Lake; wir rasten auf Rastplatz; s ist ein wunderbarer Blick über den See u. die hohen teilweise schneebedeckten Berge (im oberen Teil Wolken); nach 30 min gehen wir weiter um den See bis zum Camp am See (60 min) dort steht ein großer überdachter offener Unterstand mit einem großen Ofen in der Mitte Holz liegt bereit, Axt ebenfalls etwa 40 m davon hoher unten blechummantelter Mast mit Zugvorrichtg. u. zahlreichen Eimern; hier werden die Vorräte vor Bären gesichert; G. sitzt auf einer Bank u. ißt Studentenfutter, bald kommt ein Hörnchen u. will etwas ab

  • der Robson River ist milchig (gelöste Sedimente) u. hat starke Strömung

haben, doch G. gibt nichts, da beißt das Tier G. 2-mal in die Hand; nach 30 min gehen wir zurück, um 18.00 sind wir wieder am Auto u. fahren zum Camp vom Vortag; unser reservierter Platz war noch da; wir kochen uns warmes Essen; um 22.00 ins Bett;

Wetter: bedeckt, selten Sonne, nachmittags etwas Regen; Mt. Robson in den Wolken; nachts Regen

31.7. Um 8.00 aufgestanden, gefrühstückt; um 10.30 Abfahrt, wir rufen Mutti an; nach einiger Zeit verlassen wir den Mt. Robson-Park u. kommen zum Jasper Nationalpark, wir brauchen keinen Eintritt bezahlen, weil im VAN eine Jahresplakette hängt; um 13.00 in Jasper; G. geht bummeln u. ich zur Info u. fotografieren; um 14.30 kommt G. wieder u. wir kaufen noch

bei IGA ein, dann verlassen wir Jasper u. fahren Richtung Maligne Lake bis zu Rastplatz kurz vor Maligne Canyon; hier kochen wir u. essen Mittag; um 16.00 weiter zum Maligne Lake, unterwegs sehen wir zahlreiche Schafe an u. auf der Straße; am See erwischen wir das letzte Boot um 17.00 es ist eine 90 min Fahrt auf dem größten canadischen See der Rockys, zwischen hohen schneebedeckten Bergen und ~~zahlreichen~~ einigen Inseln; der Kapitän ist ein junges Mädchen u. die Erklärerin ebenfalls (wir verstehen nicht viel); die größte Gruppe an Bord sind deutsche Touristen; die hohen Berge sind teilweise wolkenverhangen; nach 45' legen wir an u. dürfen uns 10 min die Beine vertreten (WC vorhanden!) gegen 19.00 sind wir zurück u. müssen 58,- CAD berappen; wir fahren nun langsam zurück, weil wir Tiere sehen wollen*; auf einem

  • großen Hirsch

Parkplatz am Medicine Lake sind wir sofort von Schafen umringt; ein Schaf möchte auch in unseren VAN steigen; sie bekommen nichts von uns und trollen sich vondannen; wir essen gemütlich Abendbrot mit Blick auf den See u. die Berge; um 21.00 fahren wir weiter bis Jasper, hier Brot u. Butter gekauft u. getankt; dann zum 1. Camp Whistlers ist voll (obwohl über 700 Stellplätze) wir werden zum Camp Wabasso verwiesen (12 km Richtg Banff) wir biegen vom HWY 93 A in die Straße zum Camp ein u. sehen direkt vor uns 1 Schwarzbär mit 2 kleinen Jungtieren, die sehr tollpatschig wirken; die Bärin kommt auf unser Auto zu, dreht aber wieder ab u. geht in den Wald, die Jungen hinterher; wir fahren vor zum Office (22.00), müssen 12,- CAD bezahlen

und bekommen einen prima Stellplatz; es sind sogar Toiletten, Waschräume u. elekt. Anschluß für Rasur vorhanden; 22.30 ins Bett;

Wetter: in Mt. Robson-Park Regen, mittags in Jasper zeitweise Sonne; am Maligne Lake bedeckt, tiefhängende Wolken; wärmer;

1.8. Um 9.15 aufgestanden, gefrühstückt; Klosett[?] entleert u. getankt; es nieselt, um 12.15 Abfahrt am Athabasca Fall vorbei (hatten wir letztes Jahr besichtigt) bis zum Parkplatz am Sunwapta Fall (hier stehen wir 1 h u. es regnet) wir fahren vor zum Wasserfall u. kochen u. essen Mittag nach dem Essen hatte es aufgehört zu regnen u. wir besichtigen den Absturz des Wassers durch ein schmales Tal; um 15.00 fahren wir weiter durch ein Regengebiet hindurch; unterwegs kurzer Ausblick, dann

zum Columbia Icefield; hier fahren wir sofort bis zum Parkplatz am Fuß des Gletschers (16.00) u. gehen hoch zum Gletscher (es sind zahlreiche Touristen da); später laufen wir die Straße hoch zum Info-Center, G. kauft sich Winter-Handschuhe, dann gehen wir zurück zum VAN, essen Abendbrot (19.00) u. beobachten die Leute, die zum Gletscher laufen gegen 20.30 beginnt es wieder zu regnen; zeitweise sind wir das einzige Wohnmobil auf dem Platz, später kamen noch 2 weitere Wohnmobile u. 3 Motorradfahrer, die sich Zelte aufbauen; nach 22.00 hört der Regen auf; die Nacht ist sehr klamm u. feucht u. kühl (wir haben alle Fenster zu, es gibt keine Lüftung);

Wetter: bedeckt, vereinzelt Sonne, öfter langanhaltende intensive Regenschauer

2.8. Um 7.30 aufgestanden, es ist alles sehr feucht, geheizt, die Sonne scheint u. wärmt bereits mit; um 8.00 kamen bereits die ersten Touristen, die zum Gletscher wollen; gefrühstückt, als wir aussteigen, merken wir wie kalt es draußen ist; wir rufen von dem Telefon auf dem Parkplatz A. an (9.00 Uhr); bis 1956 ging noch der Gletscher bis zum Parkplatz; um 9.15 fahren wir ab, bis zum Camp Wilcox Creek, um den Motor warmzufahren u. die Feuchtigkeit aus dem VAN zu bekommen; es ist ein großer Nachteil, daß der VAN keine Deckenentlüftung hat; wir kehren um u. fahren zurück zum Icefield-Parkplatz; ich fotografiere den Gletscher von der Marke 1908; wir gehen nochmals zum Info-Center; es sind sehr viele Menschen da vor allem Japaner,

es kommen immer mehr Busse; dieser Massentourismus ist nichts für uns, deshalb fahren wir trotz des schönen Wetters und der prächtigen Sicht ab; am Sunwapta Paß vorbei, halten aber einige Male an u. genießen die prächtige Landschaft; wir fahren bis zum Bow Paß (2070 m) u. kochen u. essen auf dem Parkplatz Mittag; dann gehen wir zur Aussicht auf den Bow Gletscher u. Bow Lake; es ist ein phantastischer Ausblick; um 15.00 fahren wir weiter u. sind um 16.00 in Lake Luise; ich gehe zur Info u. hole Plan; die beiden Camps sind bereits besetzt; wir kaufen etwas u. fahren hoch zum See; diesmal bekommen wir sofort einen Parkplatz u. gehen zum See; auch hier sind viele Touristen vor allem wieder Japaner; ein japan. Kirchen-

chor singt sogar (der Chorleiter hatte auf seiner Jacke Jesus stehen); wir laufen zum Ende des Sees (2,5 km) u. wieder zurück; um 19.00 essen wir in unserem VAN auf dem Parkplatz Abendbrot u. fahren danach ab auf Parkway Richtg Banff; wir fahren bis zum 1. Camp Protection Mountain; es steht: "full complete" doch wir fahren trotzdem rauf; wir fragen ein junges Pärchen, ob wir uns daneben stellen dürfen, sie bejahen; wir waschen ab; um 21.30 zu Bett;

Wetter: sonnig, einzelne Wolken, sehr gute Fernsicht; trocken, nachts kühl

3.8. Do Um 7.30 aufgestanden, geheizt, rasiert, gefrühstückt; um 9.30 fahren wir ab; es geht weiter den Parkway 1A; wir halten an einigen Aussichtspunkten;

am Camp ~~Castle Mountain~~ Johnston Canyon lassen wir ab u. tanken neues Wasser; G. wäscht sich hier die Haare; vorher waren wir in den Johnstons Canyon etwa 1,7 km gelaufen (unterer Wasserfall), es ist ein interessanter Weg mit teilweise über dem Fluß verlaufenden massiven (Betonplatten) Steg; der Wasserfall ist beeindruckend (rundum zerstäubtes Wasser); wir gehen zurück u. fahren weiter bis zu einem Parkplatz mit Aussicht (12.30) hier kochen u. essen wir 1 Suppe; wir fahren weiter, das letzte Stück (6 km) auf Transcanada HWY 1 bis Banff; wir parken wieder in der Wolfstr. in der Nähe des Info-Centers (14.00); G. geht bis 16.00 bummeln u. ich zum Info-Center u. fotografieren

sowie Schrippen u. Blaubeeren bei Kellers Food kaufen; um 16.00 fahren wir zu den Hoodoos, das sind mächtige Gebilde aus Lehm u. Kieseln (ähnlich Melnik); ich gehe einen steilen Weg hinab, um sie aus der Nähe zu fotografieren; anschließend fahren wir zum [Lücke im Original] See; unterwegs sehen wir mehrere Hirsche am Straßenrand; der See ist ziemlich groß mit Motorbootfahrten, ist künstlich durch einen Damm gestaut; wir fahren über den Damm an das andere Ufer u. fotografieren; dann fahren wir zurück nach Banff, wir parken am Visitor Center u. gehen in mehrere Läden für G. Schuhe kaufen; im 3. Laden bekommen wir 1 Paar Nike Air Turnschuhe für 90,- CAD (Weihnachtsgeschenk von mir) anschließend gehen wir in den Dinning Room von Hotel Mountain

Royal; wir haben Glück u. bekommen sofort Platz an einem schönen 2-er Tisch; das Lokal ist voll, hauptsächlich durch japan. Schulklassen; wir essen gegrillten Lachs aus BC mit Wildreis u. Gemüse dazu 1 Salat; es schmeckt hervorragend u. kostet 50,- CAD; um 20.30 fahren wir zum Bow Fall (großer breiter Wasserfall) u. dann nochmal durch die Stadt bis zur Wolf street und links auf die Autobahn (HWY 1) nach 6 km fahren wir wieder auf den Parkway 1A es ist schon dämmerig u. wir fahren langsam, um Tiere zu beobachten, wir sehen aber nur eine größere Gruppe Rehe u. Hirsche (über 10), das Johnston Camp ist full, das Castle Camp auch, wir fahren kurz drüber, es ist aber alles sehr eng, deshalb fahren wir weiter

zum Camp Protection Mountain; (22.00) hier ist auch full, aber wir schummeln uns wieder zwischen; um 22.30 zu Bett;

Wetter: sonnig, einzelne Wolken warm; nachts kühl

4.8. Um 8.30 aufgestanden, gefrühstückt, um 10.00 Abfahrt, am Check out müssen wir 12,- CAD bezahlen; wir fahren den Parkway weiter bis Lake Luise, dann gleich weiter auf Icefield HWY 93 an mehreren Aussichtspunkten halten wir an u. genießen die phantastische Landschaft; um 12.15 sind wir am Camp Waterfowl Lake, wir bezahlen 12,- CAD u. suchen uns einen schönen Platz; kochen u. essen Mittag, dann gibt es ein Schläfchen; anschließend erkunde ich die Umgebung (es gibt leider keine

genaue Karte der Gegend); wir unternehmen zuerst einen Spaziergang zum unteren Waterfowl Lake u. sehen ein größeres Theater auf dem Platz; G. hat ihre neuen Turnschuhe an; wir gehen zurück zu einer Brücke, gehen über den Fluß u. laufen einen Weg, der durch Wald führt u. sich später teilt, er führt zu je einem See (4 u. 5 km); doch wir kehren nach etwa 1 km um, weil wir keine Sicht haben; wir laufen zum oberen Waterfowl Lake, hier beobachten wir mit dem Fernglas mehrere Moose[?]; wir gehen zurück zum Camp, kochen uns 1 Suppe u. essen Abendbrot; dann unternehmen wir einen Spaziergang, das Theater ist gerade beendet u. die Zuschauer eilen in ihre Zelte; neben unserem Platz

ist ein sog. food store, d. i. eine Hütte, in der Lebensmittel vor Bären gesichert aufbewahrt werden (es gibt auch eine Zugvorrichtung); der Platz ist schön gelegen u. sollte für einen längeren Aufenthalt gemerkt werden; wir gehen 22.00 ins Bett;

Wetter: sonnig, einzelne Wolken, warm, trocken, auch nachts warm

5.8. Um 7.30 aufgestanden, gefrühstückt; um 9.45 Abfahrt; zuerst auf HWY 93 bis Abzweig dann auf HWY 11 = David Thompson HWY; zunächst ist Landschaft sehr interessant - Ausläufer der Rockys, Straße ist gut u. sehr wenig Verkehr; später wird es flacher u. der Verkehr nimmt zu, es beginnen landwirtsch. genutzte Flächen; wir fahren bis Rocky Mountain House u. stellen uns auf Parkplatz am

Info Center, kochen u. essen Mittag. (unsere letzte Mahlzeit im VAN!); ich tanke noch u. wir fahren 13.30 weiter über Caroline HWY 22 dann HWY 54 nach Innisfail, um 15.00 sind wir bei die Vermieterin (ist in Kalifornien), es ist niemand da, wir deponieren einen Zettel, fahren zur Dump-Station, zu Kellers Food Market (Brötchen kaufen), zur Esso-Station den VAN von außen waschen (7,- CAD), Propangas (3,- CAD) u. Benzin (8,- CAD) tanken, dann fahren wir zu die Vermieterin zurück (17.00), wir beginnen weiter zu packen; gegen 18.00 kommen Nichte u. Verwandter von Fr. die Vermieter; wir besprechen kurz einiges, dann essen wir Abendbrot u. säubern den VAN von innen; um 21.00 gehen wir in die Wohnung u. plaudern mit dem Ver-

...wandten von Fr. die Vermieter bis 22.30 (ist ein Deutscher, der 1973 ausgewandert ist)

Wetter: wolkig, wenig Sonne, ab 19.00 Dauerregen

6.8. So Um 6.15 werden wir geweckt; wir gehen nacheinander ins Haus waschen; dann frühstücken wir im VAN, packen letzte Sachen ein (es sind 8 Gepäckstücke) u. laden alles in das Auto von Fr. die Vermieter' Verwandten; um 7.45 fahren wir ab, es regnet immer noch, wir sind 8.45 am Aerport Calgary, holen uns einen Wagen u. gehen mit dem Gepäck zum Einchecken (der Verwandte hatte sich verabschiedet); es ist wieder der Aerbus A 320 u. wir haben die Plätze 12 A, 12 B, wir bekommen auch die Plätze für den Flug Toronto - Berlin (12 C, 12 D schlecht)

um 10.00 Start; wir sitzen über der Tragfläche u. können einigermaßen sehen (wir essen Huhn); nach 3 h u. 20 min Flugzeit landen wir in Toronto; hier gehe ich nochmal zum Schalter u. lasse mir die Plätze umtauschen in 16 A, 16 B (von A. reserviert); ich kaufe noch Postkarten vom letzten Kleingeld; um 17.00 steigen wir ein (es ist eine B 767), wir sitzen direkt neben dem Notausgang u. der Toilette; der Flug soll 17.35 losgehen, doch er verzögert sich um ca. 30 min, es ist ein starker Flugbetrieb (aller 30 s kommt ein Flugzeug) u. wir starten als wir schon das nächste ankommende Flugzeug auf unserer Bahn sehen; es gibt einen Drink (Rotwein); dann essen wir wieder Huhn u. hören die

gleiche Musik wie im anderen Flug; um 18.00 geht die Sonne auf unserer Seite unter u. um 22.10 steigt sie als roter Feuerball aus dem Wolkenmeer heraus; wir können nicht schlafen, es ist auch zu unruhig; wir sehen unterwegs nicht viel, weil meist Wolken davor sind; nach etwas

7.8. über 8 h Flugzeit landen wir kurz nach 8.00 Ortszeit in Sfd.; wir sehen A. bereits auf der Terasse; G. geht sofort durch den Zoll u. ich warte auf das Gepäck, das bald kommt; wir fahren alle mit der Taxe nach Hause (16,80 → 20,-); A. hatte die Wohnung gesäubert u. sehr viel für uns eingekauft (f. über 100,-) es ist sehr warm; ich rufe die Kollegen an u. gehe gegen 11.00

Nachtrag: die Tage nach der Rückkehr (8.8. / 9.8.)

Diese Seite steht im Buch unmittelbar hinter dem letzten Reisetag (7.8.) und schildert Berliner Alltag, keine Reise. Die Datierung 8.8./9.8. und die Position sprechen für 1995; sicher datierbar ist sie nicht.

zur Arbeit; A. fährt auch zur Arbeit; um 13.00 gehe ich zum Mittag nach Hause; ich arbeite bis 16.00 u. fahre dann zur Mutti; um 18.00 wieder zu Hause; wir müssen viel gießen ist [gestrichenes Wort] alles sehr trocken; um 27,30[?] gehen wir ins Bett, um 1.30 wachen wir auf u. können nicht schlafen, ich koche Tee, auch dann können wir erst nach

[am Rand: 8.8.] 3 h einschlafen; wir schlafen bis 11.30; ich gehe arbeiten fahre zum Kompostplatz u. bringe die Filme zu Wh.; um 22.00 gehen wir schlafen; Baby kann die ganze Nacht nicht schlafen u. ich liege von 1.30

[am Rand: 9.9.[?]] bis 3.30 wach; früh um 8.30 ruft schon Rü. an!

Wetter in Berlin: heiß und trocken, nachts kühler;

[Leere Seite — nur unbeschriebenes kariertes Papier; lediglich Durchdruck/Abdruck der Schrift von der Rückseite sichtbar, kein lesbarer Text.]

Streckentabelle „Urlaub 95"

Urlaub 95

DatumFahrstreckekmÜbernacht.
1. Mi5.7.Bln. – Toronto – Calgary (Flug) – Innisfail//
2. Do6.7.Innisfail – Calgary133/
3. Fr7.7.C. – Innisfail – Edmonton375/
4. Sa8.7.Edmonton//
5. So9.7.– " –
6. Mo10.7.E. – Valleyview33616,–
7. Di11.7.V. – Grand Prärie – Dawson Creek245/
8. Mi12.7.D.C. – Steamboat526/
9. Do13.7.St. – Iron Creek38210,–
10. Fr14.7.I.C. – Whitehorse44610,–
11. Sa15.7.W. – Alaska Grenze534/
12. So16.7.Grenze – North Pole b. Fairbanks44515,– $
13. Mo17.7.N.P. – Denali Park267/
14. Di18.7.Denali Park38/
15. Mi19.7.D.P. – Fairbanks1879,– $
16. Do20.7.F. – Tok35010,– $
17. Fr21.7.T. – Kathleen Lake über Haines JCT4859,–
18. Sa22.7.K. – L. – Haines222/
DatumFahrstreckekmÜbernacht.
17. Fr21.7.T. – Kathleen Lake über Haines JCT4859,–
18. Sa22.7.K. – L. – Haines222/
19. So23.7.Haines – Prince Rupert (Fähre)//
20. Mo24.7.P.R. – Seeley Lake28510,–
21. Di25.7.S.L. – Hazelton – Burns Lake24313,–
22. Mi26.7.B.L. – Prince George – Hixon28210,–
23. Do27.7.H. – Barkerville15010,–
24. Fr28.7.B. – Purden Lake26412,–
25. Sa29.7.P.L. – Mt. Robson Park23514,50
26. So30.7.Mt. Robson Park614,50
27. Mo31.7.R.P. – Maligne, Jasper – Wabasso20812,–
28. Di1.8.W. – Columbia Icefield90/
29. Mi2.8.C.I. – Lake Louise – Protection Mountain162/
30. Do3.8.P.M. – Banff – P.M.12012,–
31. Fr4.8.P.M. – Waterfowl üb. Lake Louise7712,–
32. Sa5.8.W. – Rocky Mountain House – Innisfail304/
33. – 34.6.8. ~~+ 7.8.~~Innisfail – Calgary – Toronto – Berlin (Flug)
7339200,–

Benzin: 920 l [überschrieben] → 12,5 l / 100 km

Kilometer- und Meilentabelle 1995

Kilometerstand

DatumStreckeMilenstandMilenkm
6. 7.Abfahrt← 62509
6. 7.Innisfail – Calgary← 6259283133
7. 7.C. – I. – Edmonton62789197375/315 [überschrieben]
10. 7.E. – Valleyview62999210336
11. 7.V. – Dawson Creek63152153245
12. 7.D.C. – Steamboat63481329526
13. 7.St. – Iron Creek63720239382
14. 7.I.C. – Whitehorse63999279446
15. 7.W. – Alaska (Grenze)64333334534
16. 7.Grenze – North Pole64611278445
17. 7.N.P. – Denali Park64778167267
18. 7.Denali – Park648022438
19. 7.D.-P. – Fairbanks64919117187
20. 7.F. – Tok65138219350
21. 7.T. – Kathleen Lake65441303485
22. 7.K.L. – Haines65580139222
24. 7.Prince Rupert – Seeley Lake65758178285
25. 7.S.L. – Burns Lake65910152243
26. 7.B.L. – Hixon66086176282
27. 7.H. – Barkerville6618094150
28. 7.B. – Purden Lake66345165264
29. 7.P.L. – Robson Park66492147235
30. 7.Robson Park6649646
31. 7.R.P. – Maligne, Wabasso66626130208
1. 8.W. – Columbia Icefield666825690
2. 8.C.I. – Protection Mountain66783101162
3. 8.P.M. – Banff – P.M.6685875120
4. 8.P.M. – Waterfowl669064877
5. 8.W. – Innisfail67096190304
45877339

1 M = 1,6 km 1 Gal = 3,79 l Benzin: 986 l → 13,4 l / 100 km

Kilometer- und Benzinliste 1995 (hintere Listen)

Kilometerstand

(Spalten: Datum – Strecke – Zählerstand [Milen] – Milen – km)

Kopf rechts: Milen | 133

6. 7.Abfahrt← 62509
6. 7.Innisfail – Calgary← 62592 | 83
7. 7.C. – N.[?] – Edmonton62789197315 [Zahl überschrieben]
10. 7.E. – Valley view62999210336
11. 7.V. – Dawson Creek63152153245
12. 7.D. C. – Steamboat63481329526
13. 7.St. – Iron Creek63720239382
14. 7.J. C. – Whitehorse63999279446
15. 7.W. – Alaska (Grenze)64333334534
16. 7.Grenze – North Pole64611278445
17. 7.N. P. – Denali Park64778167267
18. 7.Denali – Park648022438
19. 7.D. - P. – Fairbanks64919117187
20. 7.F. – Tok65138219350
21. 7.T. – Kathleen Lake65441303485
22. 7.K. L. – Haines65580139222
24. 7.Prince Rupert – Seeley Lake65758178285
25. 7.S. L. – Burns Lake65910152243
26. 7.B. L. – Hixon66086176282
27. 7.H. – Barkerville6618094150
28. 7.B. – Purden Lake66345165264
29. 7.P. L. – Robson Park66492147235
30. 7.Robson Park6649646
31. 7.R. P. – Maligne, Wabasso66626130208
1. 8.W. – Columbia Icefield666825690
2. 8.C. I. – Protection Mountain66783101162
3. 8.P. M. – Banff – P. M.6685875120
4. 8.P. M. – Waterfowl669064877
5. 8.W. – Innisfail67096190304

1 M = 1,6 km 4587 7339 1 Gal = 3,79 l

Benzin: 986 l → 13,4 l / 100 km

Benzin: C A D

(Spalten: lfd. Nr. – Datum – Zählerstand – Liter – [US $] – [C $]; ein rotes × links markiert einige Zeilen)

×1)7. 7.62 67248,225,-
×2)10. 7.62 89347,028,-
××3)11. 7.63 10554,630,-
××4)12. 7.63 43447,227,-
5)13. 7.63 58940,427,-
×6)14. 7.63 75540,827,-
7)63 91840,027,-
8)64 10844,8US29,-
×9)16. 7.64 37046,618,-
×10)17. 7.64 61357,219,-
11)64 97760,320,-
12)65 13342,716,-
13)65 34842,027,-
14)22. 7.65 57324,9[?]10,-10,-
15)24. 7.65 59333,920,-
16)25. 7.65 77542,025,-
17)26. 7.65 99043,925,-
18)66 12735,020,-
19)66 30538,021,-
20)29. 7.66 44234,020,-
21)31. 7.66 61235,820,-
22)3. 8.66 81237,820,-
23)5. 8.67 029(52,7)26,-
24)5. 8.67 095(10,0)8,-
                          ______
                          986,0 l

                        ~ 920 l

Kreditk. Benzin 195,30

(Eingeklebter Notizzettel der Sparkasse; aufgedruckt: „wenn's um Geld geht Sparkasse" / unten „Sparkasse Hochschwarzwald"; handschriftlicher Text von fremder Hand:)

die Vermieter, Innisfail, Alberta

[Anschrift und Telefonnummer sind nicht wiedergegeben.]

Motorhome 6 Schlafplätze 100 $ Can pro Tag einschl. km. Komplett keine Nebenkosten



Aus dem Original-Logbuch

Originalseite aus Willfried Barghoorns Reisetagebuch
Originalseite aus Willfried Barghoorns handschriftlichem Reisetagebuch